Seabass

Veröffentlicht auf von predator-tracing-agency

Jetzt am Wochenende war es wieder soweit, wie letztes Jahr ging es wieder auf Wolfsjagt in den 600km entfernten Niederlanden. Daher wir nur zwei Tage Zeit hatten gab es dieses Jahr keine Kajaktour, doch wollten wir auch wieder mit Bas rausfahren, mit ihm waren wir auch zuletzt vom Boot unterwegs und hatten immer richtig gut gefangen.
Dieses Jahr war auch noch mein dritter Bruder, Simon, mit dabei, er hat keinen Fischereischein, darf also in Deutschland nicht ans Wasser, er hat aber früher mit dem Jugendfischereischein mit uns mitgefischt, aber das geht mittlerweile auch nicht mehr und so nutz er die Chance in NL wo man am Meer keinen Schein braucht um mal wieder mitzuangeln.
Anreise war Freitag, wir kommen abends spät an, bereiten alles für den nächsten Tag vor um dann früh zu starten.
Zunächst geht’s zu Bas in den Laden (www.basshengelsport.nl). Bas hat einen schönen Laden in dem man wirklich alles bekommt was man für die Wolfsbarschangelei braucht, sollte man auf jeden Fall einen Besuch abstatten wenn man in der Nähe ist. Wir erkundigen uns wo es am Ufer im Moment besonders gut läuft und wollen noch klären ob es mit der Bootstour klappt.
Aber leider gibt’s gleich die erste Enttäuschung, zu schlechtes Wetter an den Abenden, er will nicht mit dem Boot rausfahren, wegen zu viel Wind und Gewittervorhersage. Schöner Mist, gleich zu Beginn fällt das Highlight des Wochenendes aus, also geht’s das ganze Wochenende nur vom Ufer los. Vom Boot hätte man natürlich noch mal deutlich bessere Fangchancen gehabt und vom Ufer haben wir letztes Jahr geschneidert, aber das ändert jetzt auch nichts mehr. Wir decken uns noch mit ein par neuen Hardbaits ein und ab geht’s an den ersten Spot.

Das Wetter ist ideal, warm, sonnig, aber nicht zu viel Sonne, immer wieder Wolken am Himmel, perfektes Seebarschwetter!

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Und wir fischen keine 10min am ersten Spot, da kommt von meinem Bruder…“Ich glaub ich hab einen!“  Wahnsinn…seit 3 oder 4 Jahren nicht mehr geangelt und nach ein paar Minuten fischen hakt er den ersten Wolfsbarsch. Souverän wird der kampfstarke Fisch ausgedrillt und gelandet….schöner Fisch und toller Beginn!

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Nachdem sich nichts mehr tut wechseln wir den Spot, erstmal tut sich nichts, bis ich wieder höre „Hab einen“ Ich schaue nach rechts sehe meinen Bruder mit komplett gebogener Rute und die Bremse kreischt in höchsten tönen! Wieder hat sich ein Wolf seinen Wobbler gepackt! Die Fische sind einfach unfassbar kampfstark!! Die Rute ist auf Volllast, die Bremse kreischt und am Ende kommt wieder ein schöner Fisch an die Oberfläche, sogar noch eine Ecke größer…
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Fotos gemacht, Fisch versorgt….nächster Wurf….BAM…ich glaubs nicht…sein dritter Fisch, wenn auch ein etwas kleinerer! Simon kann’s selbst nicht fassen! Und sagt nur völlig begeistert: „Jetzt weis ich was ihr mit Wolfsbarschfieber meint“
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Langsam wird’s unheimlich! Das kann doch wohl nicht sein! Was machen wir denn falsch? Er fischt unsere Köder, führt sie wie wir auch und er fängt, aber bei uns tut sich rein gar nichts!

Aber dann ist auch bei ihm erstmal Ruhe und so machen wir um den Gezeitenwechsel erstmal Mittagspause.
Dann tut sich aber eine ganze weile an einigen befischten Spots nichts, wir sehen immer wieder Fische rauben, aber beißen will keiner.
Dann fischen wir wieder an einer der Erfolgsmolen vom Vormittag, Simon steht etwas rechts von mir, als ich plötzlich aus dem Augenwinkel sehe, wie er das Gleichgewicht verliert, sich an der Rute festkrallt und fast von der Mole ins Wasser fällt! Ein Seebarsch ist so brutal auf seinen Köder geknallt, dass es ihn fast umgehauen hat! Wieder ein heftiger Drill, aber leider steigt der Fisch kurz vor dem Ufer aus.
Bei mir und Julian hat sich noch immer nichts getan.
Eine ganze weile tut sich nichts mehr, bis wieder eine Rute krumm ist und klar beim wem….Simon drillt erneut…eine kleiner Hornhecht. Mehr geht nicht, also wieder Spotwechsel, aber auch der nächste Spot scheint etwas tot, keine Spur von den Wölfen.
Gerade als wir wieder den Spot wechseln wollten, knallt es doch noch mal….man rate bei wem….
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Ein richtig heftiger fight, aber dann kann ich den Fisch per Barschgriff für ihn landen...


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Ein richtig schöner Fisch!

Das war’s dann auch für den ersten Tag, denn als es Abend wird zieht heftiger Regen und Gewitter auf und wir müssen aufhören zu fischen. Die beiden Angler schneidern, Simon fängt 5 Fische unfassbar!

Die Erfolgsköder des ersten Tages:
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Rapala X-Rap im Makrelendress und Prologoc Prey in Fluo, der dritte Erfogsköder fehlt hier auf dem Bild, Rapala MaxRap...auch ein sehr geiler Köder

Tag 2, Sonntag.

Die Sonne scheint, es scheint gutes Wetter zu sein…bis wir auf dem Deich stehen, der Wind pustet uns fast wieder runter, an Spinnfischen ist nicht zu denken, viel zu starker wind.
Also suchen wir uns einen neuen windgeschützten Spot…aber hier tut sich leider nichts. Als der Wind Nachmittags etwas nachlässt versuchen wir es wieder an offeneren Stellen, aber auch hier leider Fehlanzeige. Am frühen Abend geht’s dann zurück.
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Zwei Schneider und nur einer Fängt….und zwar der, der seit langem nicht mehr geangelt hat. Darauf muss man nach so nem Wochenende erstmal klar kommen. Schade war das die Bootstour ausgefallen ist, dann wäre sicher mehr gegangen.

Aber ein ist sicher, nächstes Jahr geht es wieder auf Wolfsjagt...

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